Falafel im Wrap

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Ich liebe es, meine eigenen Falafel zuzubereiten, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch vielseitig. In diesem Rezept zeige ich euch, wie ihr köstliche Kichererbsenbällchen zubereiten könnt, die perfekt in einen Wrap passen. Mit frischem Gemüse und einer aromatischen Sauce wird dieser Wrap zu einem leckeren Mittagessen oder Snack. Die Kombination aus knusprigen Falafeln und frischen Zutaten macht jeden Biss zu einem Genuss!

Cordula Henze

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Cordula Henze

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-06T17:31:18.697Z

Als ich zum ersten Mal Falafel gemacht habe, war ich fasziniert von der Vielseitigkeit dieses Gerichts. Die Kombination aus den Gewürzen und der frischen Kräuter sorgt für ein unvergleichliches Aroma, das ganz einfach in einem Wrap verpackt werden kann. Es ist ideal, wenn ich unterwegs bin oder ein schnelles Abendessen zubereiten möchte.

Ein wichtiger Tipp, den ich gelernt habe, ist, die Kichererbsen nicht zu kochen, sondern sie über Nacht einzuweichen. Dadurch erhalten die Falafel die perfekte Konsistenz und lassen sich wunderbar formen. Wenn ihr die Wraps nach dem Frittieren leicht rösten, wird das Geschmackserlebnis noch intensiver!

Darum werden Sie dieses Rezept lieben

  • Knusprige Falafel mit würzigem Aroma
  • Frisches Gemüse für den perfekten Crunch
  • Leckere Sauce für den letzten Schliff
  • Ideal für Mahlzeiten unterwegs oder als Snack

Die richtige Konsistenz der Falafel

Eine der größten Herausforderungen beim Zubereiten von Falafel ist es, die richtige Konsistenz zu erzielen. Wichtig ist, dass die Kichererbsenmasse nicht zu feucht ist; andernfalls werden die Falafel beim Frittieren auseinanderfallen. Die grobe Oberfläche der Kichererbsenmasse sollte beim Formen der Bällchen gut zusammenhalten. Wenn die Masse zu klebrig ist, könnt ihr etwas Kichererbsenmehl oder Semmelbrösel hinzufügen, um die Bindung zu verbessern.

Verwendet eine Küchenmaschine, um die Zutaten gleichmäßig zu pürieren. Eine zu lange Bearbeitungszeit kann die Masse zu pastös machen. Haltet daher beim Pürieren darauf, die Maschine nur kurz laufen zu lassen, bis die gewünschte grobe Textur erreicht ist. So bleibt die charakteristische Textur der Falafel erhalten.

Die Wahl des Öls für das Frittieren

Für die besten Ergebnisse beim Frittieren der Falafel ist es wichtig, ein Öl mit hohem Rauchpunkt zu wählen. Öle wie Sonnenblumenöl, Erdnussöl oder Rapsöl sind ideale Optionen, da sie die hohe Temperatur beim Frittieren gut verkraften. Dadurch stellen wir sicher, dass die Falafel gleichmäßig goldbraun und knusprig werden, ohne dass das Öl einen verbrannten Geschmack annimmt.

Erhitzt das Öl auf eine Temperatur von etwa 180 °C. Ein praktischer Trick zur Überprüfung der Öltemperatur ist es, ein kleines Testbällchen hineinzutauchen: Wenn es sofort zu sprudeln beginnt, ist das Öl bereit. Frittierte Falafel sollten während des Garens nicht zu dicht beieinander liegen, damit sie gleichmäßig garen und die Hitze zirkulieren kann.

Variationen und Aufbewahrung

Falafel sind erstaunlich vielseitig. Ihr könnt sie mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinern. Zum Beispiel bringen Minze oder Chili eine frische Note und eine angenehme Schärfe ins Spiel. Experimentiert auch mit anderen Hülsenfrüchten wie schwarzen Bohnen oder Linsen für interessante Geschmackskombinationen. Diese Variationen können auch helfen, unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen.

Falls ihr die Falafel nicht sofort serviert, könnt ihr sie nach dem Frittieren auf Küchentüchern abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. So bleiben sie etwa 3-4 Tage frisch. Zum Aufwärmen empfehle ich, die Falafel kurz in einer Pfanne ohne Öl zu erhitzen, um die Knusprigkeit zu bewahren.

Zutaten für den Wrap

Für die Falafel:

  • 300g Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriander
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Öl zum Frittieren

Für den Wrap:

  • 4 große Wraps
  • Salatblätter
  • Tomaten, gewürfelt
  • Gurke, in Scheiben
  • Tahini- oder Joghurtsoße

Zubereitung siehe unten

Zubereitung

Falafel vorbereiten

Die eingeweichten Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel und Koriander in einer Küchenmaschine pürieren, bis eine grobe Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Falafel formen

Die Kichererbsenmasse mit den Händen zu kleinen Bällchen formen. Die Bällchen sollten etwa golfballgroß sein.

Frittieren

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Falafel vorsichtig hineingeben und goldbraun frittieren, ca. 3-4 Minuten pro Seite. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wraps füllen

Die Wraps mit Salat, Tomaten, Gurken und Falafel befüllen. Nach Wunsch mit Tahini- oder Joghurtsoße beträufeln.

Servieren

Die Wraps einrollen und sofort servieren.

Guten Appetit!

Profi-Tipps

  • Für extra Geschmack könnt ihr den Wrap leicht rösten, bevor ihr ihn befüllt. Das gibt dem Wrap eine knusprige Textur und intensivere Aromen.

Die optimale Füllung für euren Wrap

Die Füllung für euren Wrap spielt eine entscheidende Rolle, um den perfekten Geschmack und Textur zu erreichen. Frischer Salat, knackige Tomaten und dünn geschnittene Gurken sind nicht nur lecker, sondern sorgen auch für einen wunderbaren Crunch. Ihr könnt auch Avocado für eine cremige Note hinzufügen oder eingelegtes Gemüse für zusätzlichen Geschmack und Komplexität.

Für eine Extraportion Protein könnt ihr gebratene Hühnerstreifen oder Tofu einfügen. Diese Zutaten ergänzen die knackigen Falafel und machen den Wrap zu einer vollständigen Mahlzeit. Denkt daran, bei der Kombination der Zutaten auf Farbvielfalt zu achten – das sorgt nicht nur für einen optischen Genuss, sondern auch für verschiedene Geschmackserlebnisse.

Saucen-Variationen für den perfekten Wrap

Die Sauce ist der letzte Schliff für euren Falafel-Wrap. Eine klassische Tahini-Sauce ist wunderbar cremig und ergänzt die Aromen der Kichererbsen perfekt. Sie ist einfach zuzubereiten: Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und etwas Wasser gut vermischen, bis eine glatte Konsistenz erreicht ist. Wenn ihr es würziger mögt, könnt ihr etwas Harissa oder Sriracha hinzufügen.

Alternativ eignet sich auch ein Joghurt-Dip hervorragend, um die Falafel zu verstärken. Eine Mischung aus griechischem Joghurt, Zitronensaft, frischer Minze und einem Hauch von Knoblauch macht die Füllung erfrischend und leicht. Ihr könnt auch Gewürze wie Kreuzkümmel oder Paprika für zusätzliche Tiefe hinzufügen. Experimentiert mit verschiedenen Saucen, um euren persönlichen Favoriten zu finden!

Tipps für das perfekte Timing

Das Timing ist entscheidend, um die beste Textur und den optimalen Geschmack für Eure Falafel zu erzielen. Wenn die Kichererbsen über Nacht eingeweicht werden, stellt sicher, dass sie mindestens 12 Stunden im Wasser stehen, um die richtige Konsistenz zu erreichen. Am nächsten Tag die Kichererbsen gut abtropfen lassen, damit sich zu viel Wasser in der Masse nicht negativ auswirkt.

Beim Frittieren solltet ihr darauf achten, die Falafel nicht zu lange zu garen. Eine Bräunung von 3-4 Minuten auf jeder Seite sollte genügen, um goldbraune, knusprige Falafel zu erzielen. Wenn sie zu lange im Öl sind, können sie trocken und weniger aromatisch werden. Überprüft regelmäßig die Farbe, um ein Übergaren zu vermeiden.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Falafel auch im Ofen backen?

Ja, ihr könnt die Falafel bei 200°C für 25-30 Minuten backen. Sie werden dabei etwas trockener, sind aber dennoch lecker.

→ Kann ich die Kichererbsen durch andere Hülsenfrüchte ersetzen?

Ja, ihr könnt auch schwarze Bohnen oder Linsen verwenden, wobei der Geschmack sich leicht ändern wird.

→ Wie kann ich die Wraps aufbewahren?

Am besten die Wraps ungefüllt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren füllen.

→ Sind Falafel vegan?

Ja, die meisten Falafel-Rezepte sind vegan, da sie keine tierischen Produkte enthalten.

Sekundäres Bild

Falafel im Wrap

Ich liebe es, meine eigenen Falafel zuzubereiten, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch vielseitig. In diesem Rezept zeige ich euch, wie ihr köstliche Kichererbsenbällchen zubereiten könnt, die perfekt in einen Wrap passen. Mit frischem Gemüse und einer aromatischen Sauce wird dieser Wrap zu einem leckeren Mittagessen oder Snack. Die Kombination aus knusprigen Falafeln und frischen Zutaten macht jeden Biss zu einem Genuss!

Vorbereitungszeit15 Minuten
Kochzeit20 Minuten
Gesamtzeit35 Minuten

Erstellt von: Cordula Henze

Rezeptart: Internationale Genussmomente

Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Falafel:

  1. 300g Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
  2. 1 Zwiebel, gewürfelt
  3. 2 Knoblauchzehen
  4. 1 Bund Petersilie, gehackt
  5. 1 TL Kreuzkümmel
  6. 1 TL Koriander
  7. Salz und Pfeffer nach Geschmack
  8. Öl zum Frittieren

Für den Wrap:

  1. 4 große Wraps
  2. Salatblätter
  3. Tomaten, gewürfelt
  4. Gurke, in Scheiben
  5. Tahini- oder Joghurtsoße

Anweisungen

Schritt 01

Die eingeweichten Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel und Koriander in einer Küchenmaschine pürieren, bis eine grobe Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 02

Die Kichererbsenmasse mit den Händen zu kleinen Bällchen formen. Die Bällchen sollten etwa golfballgroß sein.

Schritt 03

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Falafel vorsichtig hineingeben und goldbraun frittieren, ca. 3-4 Minuten pro Seite. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Schritt 04

Die Wraps mit Salat, Tomaten, Gurken und Falafel befüllen. Nach Wunsch mit Tahini- oder Joghurtsoße beträufeln.

Schritt 05

Die Wraps einrollen und sofort servieren.

Zusätzliche Tipps

  1. Für extra Geschmack könnt ihr den Wrap leicht rösten, bevor ihr ihn befüllt. Das gibt dem Wrap eine knusprige Textur und intensivere Aromen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 400 kcal
  • Total Fat: 25g
  • Saturated Fat: 3g
  • Cholesterol: 0mg
  • Sodium: 300mg
  • Total Carbohydrates: 45g
  • Dietary Fiber: 10g
  • Sugars: 5g
  • Protein: 15g